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Luther liebte die Musik und sang leidenschaftlich gern selbst. Nicht umsonst wählte er das Medium „Lied“, um in anschaulicher, dichter Sprache und in markanten Melodien seine Botschaften an Ohr und Herz zu bringen. Was also liegt näher, als mit Liedern die Reformation und damit Luther zu würdigen?

Ausgewählte Lieder erklingen in Sätzen von Luthers Zeitgenossen sowie in Vertonungen von Komponisten späterer Generationen bis in die Gegenwart. Auch Psalmen waren Luther lieb und teuer. So bilden Psalmmotetten von M. Franck, H. Schütz und J. Brahms einen zweiten musikalischen Schwerpunkt des Programms. Madrigale schließlich spielen auf die Sinnesfreuden an, die für Luther ganz selbstverständlich zum Leben gehörten. Luther hat es sich und seinen Mitmenschen zugleich nie leicht gemacht. Er stellte sich quer und forderte heraus. Ausgewählte Texte aus Luthers Schriften und Briefen ergänzen das Persönlichkeitsbild des Reformators. Die Zuhörenden erleben ein Konzert voller musikalischer Kontraste und spannender Auseinandersetzungen mit dem Menschen und Theologen Martin Luther.

Das Programm für Auge und Ohr wird in ökumenischer Verbundenheit aufgeteilt. Einen Teil hören und sehen Sie in der Kirche „St. Suitbertus“ (Papenberger Straße), einen Teil in der evangelischen Stadtkirche am Markt.

Mitwirkende: Vokalensemble „Opella Nova“